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Joachim Röder hat Patick Bobeth in Schlüchtern getroffen, Patrick ist seid 20 Jahren dem Motorsort verfallen. Ein Grund diesem Mann mal ein paar Fragen zu stellen!

Joachim Röder:

Hallo Patrick, Du möchtest wieder aktiv in der Autocross DM 2017 ins Lenkrad greifen. Wie kam es zu diesem Entschluss?

Patrick Bobeth:

Dass ich nach 25 Jahren Autocross fahren immer noch dabei bin, ist zumindest für mich etwas, was ich bei meinem ersten Start nicht erwartet hätte. Einmal damit angefangen und man kommt nie so ganz davon los von diesem Sport.

Und wie lange bist du jetzt schon auf den Cross-Strecken zuhause?


Mein erstes Autocross-Rennen habe ich 1974 als Zuschauer besucht, da war mir klar, so etwas willst du auch fahren. 1976 war mein erstes Jahr als Streckenposten beim MSC-Gründautal und da hatte ich es fast geschafft und war schon ein wenig näher an der Strecke. Ein Jahr später, direkt vor mir - kurz vor der Kurve zur Ein-Ausfahrt - überschlägt sich ein blauer Fiat X1/9. Dem Fahrer ist zum Glück nichts passiert und ich höre heute immer noch, wie er sagt „Wer die Kiste haben will, soll sie mitnehmen ich baue mir was anderes“ Ich also hin und fragte, ob er es wirklich so meinte, wie er es sagte? Einen X1/9 Autocross für lau! So bekam ich mein erstes Auto von Günter Wissel. Ok, viel Erfahrung im Aufbau eines total deformierten Fahrzeuges hatte ich nicht, aber ich war stolz wie Oskar und nun hatte ich doch jetzt schon einmal den nächsten Schritt geschafft. Wenn denn das liebe Geld nicht gewesen wäre… es wurde einfach zu teuer. Schweren Herzens verschenkte ich das Fahrzeug wieder (es fährt übrigens immer noch) 1992 fand ich einen Audi 80 Coupé, 5 Zylinder und war mir sicher, den baust du zum Autocross-Wagen um. 1992 fuhr ich mein erstes offizielles Rennen beim MSC- Wittgenborn und nach einer 3/4 Runde war es dann vorbei, denn mit abgefahrenen Winterreifen kommt man halt bei Regen nicht so weit!

Na da hast du ja schon viel erlebt. Wie ging es dann weiter?


Nach einigen Verbesserungen am Fahrzeug (Fahrwerk, Reifen usw.), konnte ich dank der Hilfe von Hans & Martin Mandel tatsächlich rund zwei Jahre Autocross, ohne nennenswerte Defekte durchfahren. Bei einem späteren Besuch bei Günter Wissel, stand da doch tatsächlich ein Audi 80 Quattro mit leichten Beulen, etwas vermoost, aber halt ein Quattro. Kurz und gut, mit Günter gesprochen, den Audi abgeholt, Motor instand gesetzt, Rennen gefahren und die Technik hatte leider nicht so nicht gehalten. Dann kam ein Angebot von Martin Mandel seinen Daihatsu zu kaufen und warum nicht mal einen Japaner fahren?

Ok, soweit wir es wissen, hattest du auch eine Zeit lang im Ausland gelebt?


Ja, das stimmt. Aus beruflichen Gründen sind wir dann 1996 ins Ausland gezogen und alles, was mit Autocross zu tun hat, habe ich verkauft. 1998 wurde ein BMW 325 aufgebaut und Rallycross damit gefahren. Nachdem ich dann wieder in Deutschland war, traf ich auf dem Rennplatz vom MSC-Schlüchtern Udo & Jörg Stenzel. Ein kurzes Gespräch und der Virus Autocross war wieder da, ebenso ein Austin Metro, na ja wieder klein anfangen.

Das hatte dir aber bestimmt auf die Dauer nicht gelangt?


Genau, der Umstieg wieder im Rallycross zu fahren war nur noch eine Frage der Zeit. Also einen BMW 318is aufgebaut und das Rallycross in Buxtehude angepeilt. Super, nach 500 Metern war der Motor futsch und das Schrauben ging schon wieder los. Und da waren sie wieder die Sprüche „Mit einem BMW kannst du kein Rallycross und kein Autocross fahren - das ist eine Heckschleuder“ Aber davon habe ich mich nicht abbringen lassen. 2013 wurde ich dann Vizemeister in der Klasse 3a.

 

Na das war doch eine schöne Antwort auf einige Aussagen!


Genau Jo und man überlegt „Jetzt fehlt noch Leistung“. 2014 haben wir dann einen Golf VR6 aufgebaut und sind mit ihm einige Tests gefahren. Ebenfalls den einen oder anderen Renn-Lauf bestritten und kamen doch klasse mit dem Wolfsburger zurecht. Noch habe ich die Kommentare in den Ohren „VR6 kannste vergessen, der hält nie“ Sorry,  hatte ich nicht gewusst.

Ok Patrick. 2015 und 2016 warst du dann nicht aktiv am Lenkrad auf der Strecke zu sehen?


Ja leider. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich 2015 & 2016 pausieren, hatte aber einen sehr guten Ersatzfahrer für mein Fahrzeug. So durfte mein Sohn Florian das Fahrzeug über die Rennstrecken bewegen.

Und das hatte er auch super hinbekommen und konnte sich sehen lassen. Wer ist denn noch alles bei dir im Team mit dabei?


Also natürlich zu aller erst meine Frau Gisela, mein Sohn Florian, Matthias Monz und Thomas Bauernfeind. Alle unterstützen mich, wo sie nur können.

Und nun zu deinem neuen Fahrzeug. Was hast du über den Winter gebaut? Erzähle den Lesern von AutocrossGermany mal ein paar Dinge zum neuen Auto.


Ich habe mir einen Audi A3 1.8 Turbo zugelegt der ca. 200 PS haben sollte und soweit der Serie entspricht. Norbert Fuchs wird mich in verschiedenen Dingen wie z.B. beim Motor sehr unterstützen. Und auch bei vielen „Kleinigkeiten“. 2017 wird erst mal ein Test-Jahr geben.

Deine Folierung ist ja wirklich sehr auffällig!


Da hast du Recht, und warum nicht mal etwas neues und ausgefallenes?

Möchtest du die komplette Autocross-Saison 2017 mit deinem Audi A3 durchfahren?


Ja sicher. Ich hoffe, dass ich 2017 wieder fit genug bin, mit unserem neu aufgebauten Audi die ganze Saison zu bestreiten und einige Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir starten beim ersten DM Autocross-Lauf am 29/30.04.2017 in Höchstädt im Fichtelgebirge.

Danke Patrick, dass du dir für uns Zeit genommen hast und du hast bei uns das letzte Wort. Was möchtest du den Fans noch auf den Weg mit geben?


Danke an AutocrossGermany und JoRö für das Interview und ich freue mich schon auf klasse Fotos von Jo. Mein besonderer Dank geht hier an meine Familie, denn ohne deren Unterstützung ich sicherlich - diesen doch recht kosten und zeitintensiven Sport - nicht so lange hätte machen können.

Euer Patrick Bobeth

Hier nochmal die ganze Galerien von Patrick:

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